Die Schöne und das Biest: Kinoreview

Hallo ihr Lieben ♥,

Ich war letzte Woche im Kino und möchte euch mein Erlebnis nicht vorenthalten! Denn es ging in die Schöne und das Biest. Ein Film, auf den ich mich schon so lange gefreut hatte und der sicherlich versprach gut zu werden. Ich liebe Emma Watson, Ian Mckellen und Disneyverfilmungen sind meistens ohnehin fürs Kino geschaffen.

Für alle, die ihn noch nicht kennen:

Der deutsche Trailer zum Film

Dennoch muss ich sagen, dass ich auch ein wenig an dem Film auszusetzen habe, das möchte ich nun im Folgenden erläutern, natürlich entspricht alles nur meiner persönlichen Meinung und die Geschmäcker sind sicherlich verschieden 😉

Eins vorweg: Ich würde den Film mit den Worten magisch und inspirierend zusammenfassen und dementsprechend ist er auch inszeniert, natürlich nicht ohne die gehörige Portion Kitsch. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Ich unterteile meine Review in verschiedene Katgeorien:

♦ Die Musik – die Schauspieler – die Kostüme und das Setting – das Biest – Besonderheiten- Fazit ♦

Die Musik

Die Instrumentalstücke waren perfekt, zauberhaft und klingen wunderschön! Was die Gesangseinlagen anbelangt…ich muss zugeben, mir selbst war nicht klar gewesen, dass so viel gesungen wird. Es gleicht wirklich mehr einem Musical, als einer reinen Disneyverfilmung. Die Musikstücke sind auch sehr stark inszeniert, da wird platt gesagt alles rausgeballert, was an Technik und Schnickschnack auch nur ansatzweise irgendwie möglich ist. Das ganz große Kino eben. Normalerweise bin ich davon selbst auch ein großer Fan, immerhin ist dafür Kino gemacht. Allerdings war es selbst mir in manchen Fällen too much, zu lang, zu viel. Ich erinnere mich dafür besonders an eine Szene im Schloss am Esstisch. Was hierbei allerdings zu beachten ist:

Ich habe den Film ganz normal im deutschen Kino gesehen und nicht in der Originalfassung. Das war der größte Fehler. Wenn ihr könnt, schaut ihn euch in der Originalfassung an, wirklich! Denn nichts gegen die deutschen Stimmen, die sind auch gut, aber einfach kein Vergleich zum Original. Insbesondere Emma Watson ist mit der deutschen Synchro und im Original ein Himmel weiter Unterschied. Der ganze Film und die Musik wirkt einfach anders, tiefer, epischer, als mit den hellen Stimmen im deutschen, dessen Klang man einfach mögen muss. Auch die Leistung der Schauspieler kommt dadurch natürlich nicht so gut zur Geltung, als wenn man weiß, dass dies jetzt auch alles von Ihnen selbst gesungen wird. Es geht ein Stück vom ursprünglichen Zauber verloren. Dies bringt mich auch gleich zu meinem nächsten Punkt, den Schauspielern.

 

Die Schauspieler

Ich hatte im Voraus von einigen gehört, dass Ihnen Emma Watson als Belle nicht gefallen hat. Sie sei nicht passend, würde sich nicht richtig anfühlen, können nicht singen, nicht schauspielern, sei rundum die falsche Besetzung und würde ohenhin nur Hermine Granger bleiben. Dem muss ich widersprechen. Gut, ich liebe Emma Watson, aber Fakt ist, ich fande sie perfekt für die Rolle der Belle. Lieblich und dennoch intelligent und eine starke Frau, die weiß was sie will und ihrer Zeit voraus ist. Emma hat dieses Starke und Liebliche zugleich perfekt auf die Bildschirme gebannt. Auch dan stevenson gefällt mir gut als das Biest, aber ich gebe zu, man vergisst schnell den Schauspieler, weil alles unter dem Kostüm begraben ist. Ein weiteres Highlight war Luke Evans. Man hat richtig gemerkt, dass er während des Drehs ordentlich Spaß hatte und demnach hat er die Rolle des selbstverliebten und bösen Gaston wahnsinnig gut rübergebracht, man hat ihm jedes Wort geglaubt. Dabei nicht zu vergessen war sein Freund, gespielt von Josh Groban, der typische Sidekick. Er sorgte für eine weitere lockere Portion an Humor und Moral.

 

Die Kostüme und das Setting

Sicherlich ist klar, das Disneyverfilmungen immer mit den schönsten Kostümen, Settings und Kleidern aufwarten, man denke nur an Cinderella 😉 So auch hier, da habe ich nicht zu viel erwartet. Das Setting, mit herrlichen Aussichten und Sonnenuntergängen, mit einem atemberaubenden Schloss, fein inszenierten Dorfhäusern und genau abgestimmten Kostümen sind einfach nur „breathtaking.“ Man versinkt in diese wundersam magische Welt und möchte sie gar nicht mehr verlassen. Man merkt, das dort nicht an Geld und Mühe gespart worden ist, es ist ein absoluter Augenschmaus und Genuss für die Sinne.

  • Das Biest

Mein zweiter großer Kritikpunkt. Natürlich ist eine Disneyverfilmung etwas anderes, als die gleiche Adaption von einem Stephen King oder Guy richie. Aber die Geschichte heißt nicht umsonst die Schöne und das Biest. Hier erweckt es allerdings eher den Eindruck von naja die Schöne und der nicht ganz so Schöne 😉 Das Biest an sich gleicht von der Darstellung her eher einem süßen Kätzchen, einem schönen Mann mit mehr Haaren oder gar der Süßheit des gestiefelten Katers. Natürlich brüllt es auch mal und wird laut, aber dies ist verhältnismäßig so gering eingesetzt, dass der Eindruck eines niedlichen Kätzchens verstärkt zurückbleibt. Erst recht, als sich die beiden ineinander verlieben, ist das Biest lediglich süß, verspielt, freundlich, höflich, witzig, charmant, intelligent usw. Die Tatsache des Biestes wird meiner Meinung nach also im Film etwas zu stark unter den Teppich gekehrt und hätte alleine schon aufgrund der Message des Filmes stärker rüberkommen können.

Besonderheiten 

Hier als Besonderheiten möchte ich die Möbelstücke und den Abspann aufzählen, welche ich noch mal zusätzlich als inspirierend hervorheben möchte. Natürlich hatte man in der deutschen synchro nicht viel davon, dass es sich bei dem Kerzenleuchter, dem Teeservice, der Uhr oder dem Kleiderschrank und Klavier eigentlich um großartige Schauspieler handelte, aber alleine schon die Art und Weise, wie diese porträtiert worden, ihre Geschichten, ihre Charaktereigenschaften, ihre Interaktionen, dabei habe ich herrlich gerne zugesehen. Wer wäre für ein Spinn off nur mit den Möbelstücken? 😉

Auch der Abspann war wirklich sehr schön gemacht. Eine epische Hymmne und dazu Bücher, die Geschichten erzählen, Charaktere die sich sozusagen dem Besucher vorstellen bzw verabschieden, da bleibt man gerne noch ein Weilchen länger sitzen und fängt über seine eigenen Geschichten an nachzudenken.

Fazit

Alles in allem würde ich dem Film 3,5 von 5 Sternen geben. Ich denke, ich habe klar deutlich gemacht, dass dies ein Film sein muss, für den man gemacht ist, mehr Inszenierung geht nicht. Dennoch macht ihn genau das auch so schön anzusehen.

ich habe 14,50 Euro bezahlt für die Karte in 3D ohne sonstige Zuschläge, man sollte sich also vorher überlegen, ob einem das Geld wert ist, oder ob man dafür aber auf die DVD wartet. Ich rate aber allen: Wer Cinderella oder Schneewittchen geliebt hat, wird auch die Schöne und das Biest lieben!

signatur 1

 

 

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8 Gedanken zu “Die Schöne und das Biest: Kinoreview

  1. wow, so ist kino eigentlich auch schon ein recht teures programm. aber klar, sobald 3d und überlänge dazukommen, läppert es sich. ich denke, ich werd ihn mir beizeiten im heimkino ansehen ^.^ ich glaube mich übrigens zu erinnern, dass grade bei den tischszenen auch bei disney viel gesungen wurde, oder erinnere ich mich da falsch? als kind war mir das immer etwas viel 😉
    emma watson finde ich von den plakaten her als belle eigentlich toll und super passend. na cih bin gespannt, wie ich ihn dann finden werde ^.^

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    1. Ja, das stimmt allerdings. Deswegen gehe ich da auch imemr seltener rein, einfach weil es sich lohnen muss und viel Geld für wenig Zeit abzockt. Und dabei bin ich nicht einmal so ein großer Fan von 3D 😀 Ja, das kann gut sein…so genau habe ich das ehrlich gesagt nicht mehr in Erinnerung…Ja, das glaube ich dir 😉 Das freut mich zu hören 🙂 Ja, alleine schon die Plakate und der Trailer zeigen eigentlich schon gut, was einen erwartet. Da bin ich auch mal gespannt, aber bist du das zu Hause gucken kannst, dauert es ja noch ein bisschen^^

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      1. jaa das stimmt. aber die zeit verrennt so, zweimal umdrehen und ein halbes jahr ist rum!
        ich war seit über einem jahr nicht mehr im kino – eigentlich heftig. aber dank der ganzen streamingdienste und einem wirklich gut dimensionierten fernseher ist es daheim einfach oft genauso ein erlebnis nur kostet es einen bruchteil. obwohl der popcorn-geruch fehlt ^.^

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      2. Ja, das stimmt, das kann ganz fix gehen! wenn man bedenkt, das es jetzt auch schon wieder Mitte April ist! Ja gut, das ist dann natürlich ungemein cool 😀 Ich bei mir im Wohnheim mit meinem Studentenfernsehen kriege never ever das gleiche erlebnis hin ^^ Und ja, Popcorn ist auch noch mal was anderes, wobei ich davon komischerweise kein all zu großer Fan bin ^^
        Achman ich bin hin und her gerissen für meine nächsten Blogbeitäge zur Fototgrafie – auf der einen Seite möchte ich viele Bilder zeigen, auf der anderen Seite steht mir nur ein „geringer“ Speicherplatz hier auf meinem Blog zur Verfügung, den ich nicht unnötig schnell aufbrauchen will^^ Aber du hast auch immer relativ viele oder ansprechend passende Bilder in deinen Beiträgen…

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      1. Wenn ich jetzt z.b. Greece mit La La Land vergleiche, dann sind die Lieder einfach durchdachter und einprägsamer und machen Spaß. La La Land empfand ich als total überzogen und die Zeit nicht wert. Die Oscars sind meiner Meinung nach nicht verdient, außerdem viel zu kitschig und langatmig. Das finde ich bei Greece alles nicht. 🙂

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      2. Ah ja, interessanter Vergleich. Ich liebe Greece und habe La la land nie gesehen, weil es mich einfach nicht interessiert hat^^ Aber ja, da hast du Recht. Gerade das dramatische wird mehr betont in den Musicals, habe ich zumindetens das Gefühl. Puh 😀 Ich liebe die Oscars nach wie vor. Klar, zu viel Werbung, ewig lang und nicht immer fair, aber interessant 😉

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