Wie schaffe ich einheitliche Blogfotos?

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal keinen Tipp für euch, mehr einen Erfahrungsbericht und viel mehr geht diese Frage an EUCH; ja all die Menschen, die meine Beiträge lesen.

Wie schaffe ich einheitliche Blogfotos?

Die Frage ist tatsächlich nicht ganz so einfach zu beantworten, wie es den Anschein hat. Daher will ich euch meine Geschichte erzählen.

Man kann Fotos im ähnlichen Stil von Pixabay oder Unplash nehmen und die so „zusammenbringen“. Aber ich bin Fotografin. Wenn auch eher Naturfotografin, aber mein Anspruch, an einen Blog, der sich mit dem Schreiben und der Fotografie beschäftigt, ist ein anderer.

Ich bin Fotografin. Wenn ich meine Bilder nicht selbst mache, wie kann ich es dann von anderen erwarten?

Denn seien wir mal ehrlich, solch einheitlichen Blogfeeds machen schon was fürs Auge her.

Ihre Beitragsbilder bestechen mehr durch ein stark einheitliches Design, als durch einheitlich geschossene Fotos:

sarahricchizzi

Ich versuche  auch, einen Großteil der Beitragsbilder selbst zu machen, aber so ganz gelingen mag es mir nicht. Klar, ich blogge über Bilder und die sind ganz unterschiedlich. Aber wenn man sich durch meinen Blog scrollt, sieht man erstmal nur die Beiträge von außen, die Vorschauen. Die oberflächliche Übersicht sozusagen. Und diese erste Schicht gilt es zu meistern. Daran scheitere ich.

Warum?

Es mangelt mir defintiv weder an der Technik, noch am Equipment oder den Bearbeitungsmöglichkeiten. (Auch wenn ich nur mit dem „nötigsten“ ausgestattet bin.) Zum Beispiel ein weiches Bokeh (=weicher und stark verschwommener Hintergrund) kriege ich ohne Probleme hin (und im Schlaf rückwärts :D) Also warum gelingt es mir dann nicht, einheitliche Blogfotos als Beitragsbilder zu den jeweiligen Fotos zu schaffen?

  1. Ich habe kein einheitliches Thema, dass sich durch meinen Blog und/oder meine Beiträge zieht. Sei es das Schreiben, das Fotografieren, privates, es geht immer um irgendentwas anderes und nicht einfach „nur“ alles zur Foodfotografie, oder wie bei einem reinen Fashionblog oder Literaturblog.
  2. Ich habe manchmal keine Ideen, wie ich das Thema des Beitrages am besten fotografisch umsetzten könnte. Das fängt bei meinen Schreibthemen und den allgemeinen Beiträgen zu meiner Person an. (bsp. „Welchen Desktophintergund würdet ihr nehmen wollen, Was macht Lebensfreude aus usw)
  3. Ich habe das Gefühl, ich habe nicht immer die besten Möglichkeiten parat. Ich lebe in einem Studentenwohnheim mit nur einem Fenster und vorgegebenen, hässlichen Möbeln. Da bleibt nicht viel übrig, womit man Sachen in Szene setzten könnte oder wie man Sachen darstellt.
  4. Ich kann mich schlecht auf einen Stil einigen/festlegen. Ich tat mich schon immer mit Entscheidungen schwer. (Hier ein sorry an alle Verkäufer, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe und noch treffen werde!). Das heißt, wenn ich jetzt zb sagen würde, ich fotografiere immer meinen Tisch mit ein zwei Sachen, wird mir das schnell zu langweilig, mir fehlt die Abwechslung (wie denkt ihr darüber?). Gleichzeitig beneide ich andere Blogs um ihre Einheitlichkeit, denn es wirkt meiner Meinung nach einfach professioneller. Aber ich schaffe es nicht, mich auf ein Oberthema an Motiven zu einigen und diese dann immer zu fotografien, weil ich nicht weiß was und wie.
  5. Ich will aber auch nicht nur mit Photoshop und Schriften glänzen, denn wie gesagt, ich habe das Objektiv, um schöne Fotos zu machen (Stichwort Bokeh). Oder ist es nur eine Frage des Designs, des Erstellens von Gafiken?

Also was tun?

Ich werde an mir arbeiten, brainstormen, schauen, was ich für Möglichkeiten habe und was meinen Blog ausmacht.

Schreiben. Fotografieren. Private Einblicke und Gedankenströme. Die Liebe zu Farben und Details.

Jetzt seid ihr gefragt, ich brauche EURE Hilfe, EURE Tipps & EURE Ratschläge!

Was macht eurer Meinung nach meinen Blog aus? Was haltet ihr von einheitlichen Blogbildern (=Beitragsbildern). Wie habt ihr dies erreicht? Was könnt ihr mir für Tipps geben? Wie geht ihr damit um, dass ihr nicht wisst, wie ihr einen Blogbeitrag fotografisch umsetzt? Muss das überhaupt immer inhaltlich zusammenpassen? Wie handhabt ihr das?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!

PS: Ich glaube, ich habe einen Weg gefunden, eine gewisse Einheitlichkeit und dennoch keine Langeweile zu haben, was meint ihr?

signatur 1

 

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14 Gedanken zu “Wie schaffe ich einheitliche Blogfotos?

  1. Hallo Nadine,
    ich suche mir oft die Bilder aus dem Fundus den ich habe. So z.B. die Abteilung Natur oder wie bei den Beiträgen über die Provence, da versuche ich die Bilder passend zur Überschrift zu finden. Allerdings gefallen mir deine Beiträge auch so wie sie sind. 😊😊😊
    Lieben Gruß
    Ewald

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Ewald,
      Ja, das klingt nach einem vernünftigen Plan.
      Wenn in dem Beitrag ohnehin Bilder involviert sind, ist es auch ein leichtes für mich, nur wenns zu abstrakt wird…:D
      Vielen herzlichen Dank, freut mich total!
      Liebe Grüße und noch einen schönen Abend
      Nadine

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Nadine,
    erst einmal: Danke für die Verlinkung!

    Natürlich macht eine gewisse Einheitlichkeit etwas her, allerdings finde ich nicht, dass es ein absolutes Musst-Have sein muss.
    Deine Fotos zeichnen sich durch eine Hohe Qualität und diesen starken Fokus aus, das schätze ich sehr und sie gefallen mir selbst immer sehr gut. Ich folge daher deinem Instagram-Feed unheimlich gerne.

    Meinen eigenen Stil habe ich tatsächlich erst nach 3 Jahren entdeckt. Es hat lange gedauert, bis ich etwas fand, doch jetzt bin ich sehr zufrieden. Es ergab sich mit der Zeit. Ich habe immer mal wieder etwas ausprobiert und mit der Zeit entdeckt, was mir persönlich gefiel. Wichtig ist es vor allem, dabei nicht zu stark auf den Stil anderer zu achten. Das inspiriert manchmal ungewollt und dadurch ähneln sich viele Blogs total. Was irgendwie schön aber auch mit der Zeit etwas langweilig wird.

    Ich finde du machst es bislang total super! Vor allem gefällt mir die Übersichtlichkeit und der Mix aus Schlichtheit und Glanz.

    Alles Liebe,
    Sarah

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    1. Bitte! An dich musste ich bei dem Beitrag einfach sofort denken 🙂 Ja, sicherlich.
      Dankeschön! Oh wow echt mit so viel Zustimmung, auch in den anderen Kommentaren, hätte ich gar nicht gerechnet! ❤

      Wow, das ist krass lange! Also länger, als ich gedacht hatte 😉 Ja, das stimmt, das stelle ich immer wieder bei den Bookstagrammern zb fest. Finde ich schon schade.
      Dankeschön! Ja, wenn man bedenkt, dass ich erst seit April den Blog habe 😀 Dankeschön! Echt ich bin soooo glücklich von all den positiven Reaktionen! man schaut ja zu gerne nur auf die harten Zahlen und Fakten in der Statistik.

      Alles Liebe, ich Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
      Nadine

      Gefällt 1 Person

  3. punkt 4 kann ich nur absolut zustimmen. das problem hab ich auch immer. es gefällt mir, wenn ich bei anderen durchgängiges design sehe, aber es schränkt meine fotografie ein, da ich aus jedem bild das beste herausholen will und das geht eben nicht mit dem „immer gleichen“. es wird mir auch zu schnell langweilig und ich verliere die lust daran. ich habe für mich akzeptiert, dass ich im privaten bereich einfach nicht für ein „branding“ geschaffen bin.

    Gefällt 2 Personen

    1. Dankeschön 🙂 Ja ganz genau!! Das ist einfach so. Total schwierig und dann wieder total logisch. Genau, jedes Bild, jede Stimmung ist anders. Ja, komischerweise gelingt mir das einheitliche im privaten besser, weil es dann auch nicht so schlimm ist, wenn ein Bild nur bestimmte Farben hat, damit es passt, und nicht, weil es das Beste fürs Bild ist 😀

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  4. Als Nichtbloggerin konnte ich damals mit diesem Blogpost gar nichts so richtig anfangen. Nun aber schon. Also: klar, sieht es erst einmal gut aus, wenn sich die Fotos ähneln. Aber das passt überhaupt nicht zu Dir. Deine Bilder sind vielseitig. Zeige das ruhig. Bei mir geht es auch drunter und drüber. Und gewisse Reihen, wie Dein Bild des Tages, sind ja einheitlich und geben Struktur. Dein Blog hat einen hohen Wiedererkennungswert.

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    1. Dankeschön für deinen Kommentar! Ja zu dem Schluss bin ich mittlerweile auch gekommen, auch wenn der weg dahin ein paar Monate gedauert hat, wie an meinem Blog Design erkennbar ist. Aber ich danke dir, das du mir diesen Eindruck gibst und es freut mich total, das du so empfindest <3.

      Gefällt 1 Person

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